Angelika Tasler studierte am Mozarteum in Salzburg Kirchenmusik sowie Orgel als Konzertfach, welches sie mit Auszeichnung und Meisterklasse abschloss. Parallel absolvierte sie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München ein Magisterstudium Musikwissenschaft mit den Nebenfächern Staatsrecht und Liturgiewissenschaft. Anschließend vervollständigte sie ihre Ausbildung mit einem Dirigierstudium bei Jeanpierre Faber an der Hochschule in Regensburg sowie der Promotion an der Universität Freiburg i.Br. bei Christoph Wolff (Harvard/USA, Freiburg i.Br.). In ihrer Doktorarbeit beschäftigte sie sich mit dem Münchner Hofkapellmeister und Mozart-Zeitgenossen Peter von Winter („Die Kirchenmusik Peter von Winters“, Rombach Verlag 2009).

Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, darunter die Aufnahme in die Stiftung Maximilianeum in München, die Studienstiftung des deutschen Volkes, den Kulturförderpreis ihrer Heimatstadt Coburg sowie ein Stipendium des Richard Wagner-Verbandes für die Bayreuther Festspiele 2009. In Meisterkursen und privaten Studien bei renommierten Musikern wie Ton Koopman, Lorenzo Ghielmi, Olivier Latry, Werner Jacob und Knut Nystedt vertiefte sie ihre musikalischen Kenntnisse, die sie auch in ihre Tätigkeit als Assistentin, Chorleiterin, Korrepetitorin und Solistin (Orgel, Cembalo) auf diversen Musikfestivals in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Frankreich einbringen konnte. Als Musikwissenschaftlerin arbeitete sie an den Universitäten in München, Marburg und Augsburg. Zuletzt schloss sie ein eigenes Projekt bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft zum Musiktheater des 19. Jahrhunderts mit einer umfangreichen Veröffentlichung ab („Macht und Musik“, Böhlau Verlag 2017). Seit November 2017 ist Frau Tasler als Kirchenmusikerin in St. Anna im Lehel in München tätig.